
Wenn man sich auf der Messe 2026 umschaut, ist das Problem sofort sichtbar: Die Aushärtung muss mit der Geschwindigkeit der Druckmaschine Schritt halten – ohne dass das Substrat dabei beschädigt wird. Deshalb ziehen die Uvitron-UV-Lampen so viel Aufmerksamkeit auf sich – sie lösen das eigentliche Problem, anstatt nur den Wunschzettel zu erfüllen. Wenn man die spektrale Ausstrahlung und die Intensität der Strahlung an die Eigenschaften der Tinte sowie an die Druckmaschine anpasst, funktioniert alles andere von selbst.
Was wir technisch nutzen
Wir verwenden Hochdruckquecksilberdampflampen mit stabiler spektraler Ausstrahlung bei 365 nm, 385 nm und 405 nm. Die maximale Strahlungsintensität liegt im Zentrum des Lichtbogens bei 12 W/cm². Selbst bei hohen Geschwindigkeiten beträgt die Intensität auf dem Substrat immer noch 600–1.200 mJ/cm². Die Reflektoren nutzen dichroische Beschichtungen, um die Infrarotwärme um 30–40 % zu verringern – ohne die UV-Effizienz zu beeinträchtigen. Die Leistungsdichte wird pro Modul angepasst – von 80 W/cm² bis 240 W/cm². Somit kann man die Lampe entsprechend der Bedürfnisse der Druckmaschine einstellen.
Warum es in echten Druckereien funktioniert
Bei der Offsetdrucktechnik bleibt die Lampe kühl genug, um dünne Materialien zu schützen und die Qualität der Drucke zu erhalten. Gleichzeitig wird die Aktivierung der Photoinitiatoren gewährleistet, damit eine vollständige Vernetzung stattfindet. Bei der Flexodrucktechnik führt dies zu schnelleren Aushärtungszeiten – 600–1.000 Drucke pro Minute. Zudem wird die Farbdichte konstant gehalten. Bei der Siebdrucktechnik härten die hochpigmentierten Tinten durch das Material hindurch, anstatt nur an der Oberfläche zu haften. Dadurch gibt es weniger Fehler, weniger Energieverbrauch pro Druck und eine längere Lebensdauer der Lampen – dank kontrollierter Abnutzung der Lampen.
Wichtig sind folgende Details
Es ist nicht optional, die Länge der Lampe, den Abstand zwischen den Elektrodengleichen sowie die Verbindungen an die Aushärtungsstation anzupassen. Prüfen Sie vor Ort auch die Geometrie der Reflektoren sowie den Abstand zur Lampenwand – enge Gehäuse können die Strahlungsintensität an den Rändern reduzieren. Wenn Sie einen ozeongfreien Betrieb wünschen, stellen Sie sicher, dass die Luftzirkulation ausreichend ist. Stagnierende Luft um die Lampe erhöht die Temperatur und beeinträchtigt somit die Gleichmäßigkeit der Aushärtung. Bringen Sie Ihren Radiometer mit. Wir kalibrieren jedes Modul anhand einer dokumentierten spektralen Kurve, sodass Sie bereits beim ersten Versuch die richtige Dosis feststellen können.